
Asphalt raus –
Zukunft rein!
Gemeinsam entsiegeln wir das Finkennest
Aus einem asphaltierten Platz ist in zehn Jahren ein lebendiger Gemeinschaftsgarten geworden. Jetzt wollen wir noch mehr Artenvielfalt in den Gemeinschaftsgarten bringen, Flächen entsiegeln, vier Bäume pflanzen und Regenwasser besser nutzen, um das Finkennest klimaresilient zu machen.
Hilf mit, mehr Schatten, lebendigen Boden und neue Lebensräume zu schaffen.
Projektablauf
Den genauen Projektablauf und alle Termine geben wir hier im Laufe der nächsten Wochen bekannt. Schauen Sie gerne regelmäßig vorbei, um auf dem Laufenden zu bleiben.


01
Phase 1: Planungsphase
Maßnahmen vorbereiten, Entsorgung planen, Kosten klären und Unterstützung gewinnen.



02
Phase 2: Informieren und entdecken
Anfang 2027 vor der Entsiegelung
Führung durchs Finkennest und anschließendes Fachgespräch mit Expert*innen.



03
Phase 3: Gemeinsam anpacken
Geplant: Ende Februar / Anfang März 2027
In der Aktionswoche Flächen entsiegeln, Grünflächen vorbereiten und Bäume pflanzen. Anmeldung möglich.



04
Phase 4: Ergebnisse kennenlernen
Nach Abschluss der Maßnahmen
Führung durch den veränderten Garten und Fachgespräch über die Umsetzung



05
Phase 5: Dokumentieren und auswerten
Begleitend und im Anschluss
Erfahrungen festhalten und die Entwicklung von Garten und Artenvielfalt beobachten.



06
Phase 6: Wissen
weitergeben / Mitmacher inspirieren
Zum Projektabschluss
Eine praktische Handreichung veröffentlichen und Ergebnisse bei Veranstaltungen vorstellen.


Gemeinsam wird es möglich
Die Genehmigungen liegen vor, erste Maßnahmen sind geplant und fachliche Unterstützung ist gefunden.
Jetzt brauchen wir helfende Hände, Material, Maschinen und Geld für die Umsetzung.
Besonders Entsorgung und Wasserversorgung der Bäume müssen finanziert werden.

Informationen
Entdecke praktische Ideen für Schulhöfe, Firmengelände & fürs Eigenheim

Spenden
Ermögliche den nächsten Schritt vom Asphalt zum lebendigen Garten.
Hintergrundinformationen
„Warum entsiegeln?“
Mehr Lebensräume und Artenvielfalt Versiegelte Flächen bieten Pflanzen und vielen Bodenlebewesen kaum Lebensraum. Mit der Entsiegelung schaffen wir Platz für lebendigen Boden und vielfältige Bepflanzung. Bäume, Stauden und Blühflächen können Nahrung, Schutz und Nistmöglichkeiten bieten. Entscheidend ist dabei nicht allein, wie viel Grün entsteht: Auch Pflanzenauswahl, unterschiedliche Lebensraumstrukturen und eine naturnahe Pflege tragen zur Artenvielfalt bei. Besser mit Hitze und Regen umgehen Bäume spenden Schatten, Pflanzen kühlen ihre Umgebung durch Verdunstung. Ein gut aufgebauter, bewachsener Boden kann Wasser aufnehmen und speichern. Wir möchten Regenwasser im Garten zurückhalten und für die Pflanzen nutzbar machen. Ob und wo es versickern kann, hängt von den örtlichen Bodenverhältnissen ab. Entsiegelung, Beschattung und Wasserversorgung werden deshalb gemeinsam geplant. Wie hängt das mit Klimaschutz zusammen? Klimaanpassung hilft uns, mit Hitze, Trockenheit und Starkregen umzugehen. Klimaschutz zielt darauf, die weitere Erderwärmung zu begrenzen. Wachsende Bäume und Humusaufbau können Kohlenstoff binden. Gleichzeitig benötigen Ausbau, Transport und neue Materialien Ressourcen. Deshalb betrachten wir die Maßnahmen im Zusammenhang und setzen auf langlebige Lösungen. Der Schwerpunkt im Finkennest liegt auf Klimaanpassung und Biodiversität.













